Zuwachs an Windparks in Bundesländern ohne Küstenlage
Je näher man sich der Küste nähert, desto windiger wird es. Aus diesem Grund werden Windanlagen oft in direkter Küstennähe angesiedelt.
Aber auch in Regionen mit schwächerem Windaufkommen lässt sich ordentlich Windenergie generieren. Dies belegt die Statistik aus dem Jahr 2011, in der die Bundesländer Brandenburg, Bayern und Rheinland-Pfalz trotz ihrer Binnenlage zu den fünf zuwachsstärksten Ländern im puncto Windkraft gehören. So machen die drei Bundesländer fast ein Drittel der im vergangenen Jahr neu ans Netz gebrachten 2.000 Megawatt Windenergie aus.
Aufgrund der eher ungünstigen Windverhältnisse müssen die Betreiber besonderes Augenmerk auf die Betriebsführung legen. Um den vorhandenen Wind optimal auszunutzen, müssen die Anlagen ständig beobachtet werden. So können Veränderungen frühzeitig erkannt werden und Schadensfällen mit entsprechenden Maßnahmen entgegengewirkt werden.
Zusätzlich führt die Schadensprävention zu einer längeren Lebensdauer der Windräder und macht sich somit auch im Ertrag der Betreiber positiv bemerkbar.
Generell sollten Windanlagen, die langfristig Gewinn erzielen sollen, überwacht und regelmäßig gewartet werden.
Mit diesem Thema wird man sich auch auf dem Fachseminar „Technische Betriebsführung - Überwachung, Vorsorge und Qualitätsmanagement“ in Essen Mitte März 2012 beschäftigen. Hier soll das Fachwissen mit Beispielen aus der Praxis der Windkraft verknüpft werden.
Die Veranstaltung zielt unter Anderem auf Projektleiter, Gutachter, Versicherer, Finanzierer, Hersteller und Service- und Wartungsunternehmen ab.
Mit dem Ausstieg aus der Kernkraft ebnet die Bundesregierung den Weg für die Energiewende in Deutschland. Die Nutzung der Windenergie wird zu den tragenden Säulen des neuen Energiekonzeptes.

Windenergie - News
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