string(2) "53" string(2) "53" Windkraftanlagen Beteiligung - Windfonds

Windenergie Investment Fonds: Mit der Windenergie verdienen

Windfonds - Windkraftanlagen Beteiligungen

Im Rahmen der durch die Regierung angekündigten Energiewende sind Windkraftanlagen wieder in den Fokus von Anlegern gerückt. Anleger erwarten einen weiteren Ausbau der Kapazitäten und hoffen auf eine Gewinnmöglichkeit durch Investition in Windkraftanlagen oder Windfonds. Die Aussichten auf eine erzielbare Rendite sind durch die gesetzlichen Förderungen der erzeugten Strommenge aus alternativen Quellen nicht schlecht. Dennoch sollten Investoren sich die Risiken einer geplanten Investition genau vor Augen führen.

Ein Engagement in Windfonds verspricht eine Diversifikation des Risikos auf unterschiedliche Windkraftbetreiber. Am Kapitalmarkt sind jedoch unterschiedliche Fonds erhältlich, die teilweise nur den Bau eines einzigen Windparks finanzieren sollen. Letztlich ähneln sie eher einer Beteiligung an einem Windrad. Windkraftfonds sollten mehrere Firmen im Portfolio haben und nicht auf eine einzige Art von Windkraftanlage fokussiert sein. So sind etwa Fonds mit ausschließlicher Ausrichtung auf Offshore-Windparks mit höherem Risiko behaftet, als es Fonds mit einer Beimischung von Festlandanlagen in Mittelgebirgen und Flachland sind. Eine regionale Streuung der Standorte trägt ebenfalls zur Risikominimierung bei. Windkraftfonds sind für Anleger dann vorteilhaft, wenn sie im Portfolio möglichst viele Aktiengesellschaften haben. Das Fondsmanagement kann über die Stimmrechte der Fondsanteile Einfluss auf die Geschäftspolitik der beteiligten Unternehmen ausüben. Die erzielbaren Renditen sind durch den verstärkten Einsatz der Technik zunächst als attraktiv einzustufen. Ein Risiko schwebt wegen der fehlenden Netzkapazitäten zum Transport und die noch nicht gelöste Speicherproblematik überschüssiger Energie über den Unternehmen. Aktuell werden Windkraftanlagen kurzerhand vom Netz genommen, wenn ihr Strom nicht verbraucht werden kann. In dieser Zeit verursachen sie Kosten, statt Gewinne zu erwirtschaften.

Die Investition in Windkraftbeteiligungen wird aktuell stark in den Medien beworben. Sie ist je nach der gebotenen Anlageform mit Vorsicht zu betrachten. Meist sind die Windparks in der Finanzierungs-, Planungs- oder Bauphase. Momentan kosten sie nur Geld, anstatt Gewinne zu erzeugen. Das Renditeversprechen beruht im Gegensatz zu älteren Windkraftfonds auf Berechnungen und Erwartungen. Die Risikostreuung eines Fonds kann mit einer Beteiligung an einem Windkraftpark nicht erreicht werden. Das Kapital wird sozusagen auf ein einziges Pferd gesetzt. Wenn überhaupt eine Risikoabschätzung möglich sein soll, dürfen Anleger nur in bereits produzierende Windparks einsteigen und sollten sich dabei über Reparaturstau der Anlagen genau informieren.

Eine eher ungünstige Investition ist der Einstieg in Windkraftanlagen über Genussscheine. Sie verbriefen zwar auskömmliche Renditen über mehrere Jahre, haben aber durch ihre mehrjährige Laufzeit den Charakter von Festgeldanlagen. Dabei bergen sie im Gegensatz zum Festgeld ein Ausfallrisiko von bis zu 100 Prozent. Da die Genussscheine keine Stimmrechte für das eingezahlte Kapital erzeugen, sind Anlegern währen der Anlagezeit praktisch die Hände gebunden. Sie sind den Handlungen der Geschäftsführung bei allen Entscheidungen ausgeliefert und können sich nicht einbringen. Anleger sollten sich daher nicht von der optisch günstigen Rendite verlocken lassen und die hohen Risiken nicht eingehen. Erst kürzlich wurde eine besonders aggressive Werbung für derartige Anlageformen in Windkraft durch ein Gerichtsurteil in Österreich und Deutschland einkassiert. Die Firma musste ihre Verkaufsprospekte vom Markt nehmen und die Aussagen zum angeblich geringen Anlagerisiko komplett ersetzen.

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