string(2) "42" string(2) "42" Windenergieanlagen - Umwandlung von Wind in Strom

Erzeugung der Windenergie - Technischer Hintergrund

Windenergieanlangen

Spätestens seit dem Atom-Unfall in Fukushima nimmt das Interesse an erneuerbaren Energien stetig zu. Deutschland ist hier beim Thema Windenergie, sowohl, was technische Fachkenntnis betrifft, wie auch bezüglich der Menge der bereits bestehenden Anlagen ganz oben mit dabei. Welche Chancen bietet diese Entwicklung für Investoren? Unter wessen Obhut stehen die Windkraftanlagen? Und wie funktioniert eigentlich ein Windkraftwerk?

Wie funktioniert eine Windenergieanlage?
Da eine Windkraftanlage extremen Naturgewalten standhalten muss, benötigt sie zunächst ein stabiles stahlarmiertes Betonfundament und einen widerstandsfähigen Turm aus feuerverzinktem Stahl oder einem aus Teilstücken bestehenden Stahlgitter. Die Höhe der Türme ist entscheidend für eine gute Energieausbeute. So werden am häufigsten Türme mit einer Narbenhöhe von 101-120 m verwandt, um die mehrere hundert Tonnen schwere Maschinengondel zu tragen. Dort ist die elektrische Ausrüstung untergebracht, also der Generator, die Überwachungssensorik und die Stellmotoren. An der Front ist der Rotor befestigt, meist bestehend aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Die Rotorgröße liegt heute bei etwa 40 bis 90 Metern mit Trend zu längeren Rotorblättern. Zur Umwandlung der gewonnenen Windenergie in Elektrizität verwenden die neuen Anlagen einen drehzahlvariablen Synchrongenerator. Diese Generatoren sind sinnvoll, da ein Windkraftwerk am effizientesten ist, wenn die Rotordrehzahl der Windgeschwindigkeit entsprechend eingestellt werden kann.
Dank ihrer intelligenten Sensortechnik, passen sich die Anlagen der Windrichtung und Windstärke selbstständig an. Durch die permanente Selbstüberwachung wird so gewährleistet, dass Veränderungen und Schadensereignissen rechtzeitig vorgebeugt werden kann.

Windfonds - Zukunft zeichnen
Windkraft ist politisch erwünscht und wird dementsprechend gefördert. Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist eine relativ hohe Investitionssicherheit gegeben.
Darum haben immer mehr Anleger in sogenannte geschlossene Windfonds investiert. Diese Fonds bündeln das Kapital der Investoren und finanzieren gezielt Projekte, wie einzelne Windkraftwerke oder den Bau eines Windparks. Dabei sind gründliche und umfassende Projektprüfung ausschlaggebend für den Erfolg. So muss bestätigt werden, dass die vom Bundesverband WindEnergie e.V. verabschiedeten Qualitätskriterien erfüllt werden, alle Genehmigungen vorliegen und unabhängige Sachverständige hinzugezogen wurden.
Seriöse Fondgesellschaften, wie zum Beispiel die ENERTRAG AG, die Boreas-Gruppe und die Windwärts Energie GmbH, unterstützen nur Projekte, bei denen die Verträge rechtskräftig sind.

Die Investition ist auch für Privatinvestoren interessant, da man sich in Windkraftfonds teilweise schon ab 2.500 € einkaufen kann. Steht die Anlage dann, wird der eingespeiste Strom der Fondgesellschaft vergütet. Der Gewinn wird dann an die Investoren ausschüttet oder mit deren Eigenenergieverbrauch verrechnet.

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