Arbeiten in der Windindustrie - Chancen & Ausbildungsmöglichkeiten

Jobs in der Windkraftbranche

Jobs in der Windkraftbranche werden nicht nur in Deutschland sondern in ganz Europa geschaffen. Im Jahr 2007 waren mehr als 154 000 Menschen bei Unternehmen aus dem Bereich Windkraft beschäftigt. Bis 2020 sollen rund 325 000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Der beschlossene Ausstieg aus der Atomkraft wird die Projektplanung und Projektrealisierung von Offshore-Windkraftanlagen beschleunigen. Viele Arbeitsplätze mit neuen Ausbildungsanforderungen bieten interessante Tätigkeiten und attraktive Verdienstmöglichkeiten

Ein Quereinstieg ist in der Windenergie und vor allem im Offshore-Bereich nichts ungewöhnliches. Der Bedarf an Personal ist hoch. Da es noch keinen klassischen Ausbildungsweg gibt, finden sich neben Bau-Ingenieuren auch Geografen und Umwelttechniker. Offshore-Projektmanager gehören zu den gesuchten Positionen. Gute Chancen werden jenen Bewerbern eingeräumt, die über Erfahrungen aus dem Projektmanagement und speziell dem Großanlagenbau verfügen. Ein normales Ingenieurstudium wie Maschinenbau oder Elektrotechnik bildet zwar eine gute Basis, doch im Projektmanagement ist technisches Wissen nicht einmal die halbe Miete. Von der Unterschrift unter dem Vertrag bis zur Endabnahme ist der Verantwortliche des Projekt für den gesamten Ablauf zuständig.

Einen Job-Wechsel ermöglicht beispielsweise ein Weiterbildungsstudium (zwei Jahre) zum Master of Renewable Energy and Energy Efficiency. Die Universität Kassel bietet seit 2009 gemeinsam mit der Universität Kairo einen internationalen Studiengang an. Ausbildungsberufe und Spezialstudiengänge rund um regenerative Energiequellen werden erst seit wenigen Jahren angeboten. Vielfach beenden die ersten Absolventen gerade ihr Studium. In der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter sind die Energiebetriebe auch aus diesem Grund sehr engagiert. Rund zwei Drittel aller Energiebetriebe fördert Weiterbildungsmaßnahmen. Das Angebot zur Weiterbildung reicht vom Online-Kurs bis zum Studium mit Master-Abschluss.

Wer die entsprechende körperlich Fitness mitbringt und schwindelfrei in großen Höhen arbeiten kann, dem steht die Ausbildung zum Servicetechniker für Windkraftanlagen an der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in Husum offen. Voraussetzung für eine Ausbildung ist eine technische berufliche Ausbildung aus dem Bereich Maschinenbau, Metall oder Elektrotechnik. Die Kursgebühren von mehr als 5.000 Euro können beispielsweise über Bildungsgutscheine vom Arbeitsamt finanziert werden. Auch künftige Arbeitgeber beteiligen sich mit Zuschüssen.

Jobs in der Windernergiebranche bieten sich auch für kaufmännisch vorgebildete Mitarbeiter. Die Weiterqualifizierung zum staatlich geprüften Energiefachwirt ermöglicht den Einsatz als Spezialisten für energiespezifische Kenntnisse aus dem Bereich Energierecht und Energiepolitik mit betriebswirtschaftlichen Qualifikationen Marketing, Finanzierung, Steuern und Controlling.

Sich für einen Beruf im Bereich Erneuerbare Energien zu entscheiden, ist für Menschen interessant, die sich auch in stürmischen Terrain zu Hause fühlen und denen Montagetätigkeiten im In- und Ausland nichts ausmachen. Die Mehrzahl der Arbeitsplätze wird dabei auf der Nord- und Ostsee in den großen Windparks entstehen.

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Mit dem Ausstieg aus der Kernkraft ebnet die Bundesregierung den Weg für die Energiewende in Deutschland. Die Nutzung der Windenergie wird zu den tragenden Säulen des neuen Energiekonzeptes.


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