Engpässe durch die Energiewende
Mit dem Beschluss zum Atomausstieg und dem klaren Bekenntniss zur Energiewende in Deutschland, steht die Regierung in der Pflicht eine stabile Stromversorgung nach dem Abschalten aller Atomkraftwerke zu gewährleisten. Um nicht zu sehr auf den Energieimport angewisen zu sein bedarf es eines sicheren Energiekonzeptes. Die Bundesnetzagentur ermittelt bereits Energiereserven im Land um auf eventuelle Engpässe reagieren zu können.
Damit es in einem kalten Winter und ausbleibender Sonne und wenig Wind nicht zu einem Blackout in deutschlands Stromversorung bereitet sich die Bundesnetzagentur auf eine mögliche Stromverknappung vor. Die in Bonn ansässige Behörde ermittelt die möglichen Reserven und Belastungsgrenzen aller Kraftwerke in Dutschland und führt sie dann ab sofort in einem zentralen Register. Ziel dieser neuen Indexierung ist es Klarheit über die einsetzbare Strommenge zu bekommen damit man in einem drohenden Blackout flexibel reagieren kann.
Die acht bereits im März diesen Jahres abgeschalteten Atomkraftwerke () haben im Sommer nicht zu einer Unterversorgung geführt, dies könnte sich bereits diesen Winter ändern. Um mit einer Bündelungs-Strategie auf drohende Engpässe reagieren zu können werdfen indem neu geschaffenen zentralen Register neben großen Kraftwerken auch private Klein-Anlagen erfasst. Ebenfalls aufgenommen werden auch Reserven in Form abgeschalteter Anlagen, die zwar zur Zeit nicht laufen, im Ernstfall aber wieder betrieben werden können. Dazu zählen unter anderem alte Braunkohlekraftwerke. Doch ist diese Art der Reserve skeptisch zubetrachten: Ein Hochfahren der Anlagen ist zwar in wenigen Wochen vollbracht, doch ist der Betrieb teuer und der Wirungsgrad der alten Kraftwerke mit 32 Prozent extrem niedrig. Heutige Stromerzeuger arbeiten mit einem Wirkungsgrad von nahezu 45 Prozent.
Eine detaillierte Planung liegt Seitens der Bundesnetzagentur noch nicht vor und es bleibt zu hoffen das der Winter mild wird. Es scheint eher unwahrscheinlich einen harten Winter ohne teure Exporte überstehen zu können - bisher geplante Kraftwerke mit einer Gesamt-Nennleistung von 10.000 MegaWatt werden im Winter noch nicht zur Verfügung stehen.
Mit dem Ausstieg aus der Kernkraft ebnet die Bundesregierung den Weg für die Energiewende in Deutschland. Die Nutzung der Windenergie wird zu den tragenden Säulen des neuen Energiekonzeptes.

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