Politische Rahmenbedingungen in Deutschland bremsen Fortschritte in der Windenergie
Wie so vielem in Deutschland steht nun auch dem Ausbau der Stromerzeugung durch die Windkraft die Bürokratie im Wege. Durch diverse Gesetzesvorschriften können die ursprünglich angekündigten Abwicklungszeiten von Projekten nicht eingehalten werden. Dies führt zu einer explosionsartigen Kostensteigerung, die kaum einzuschätzen ist.
So warten derzeit fünf Windenergie-Projekte auf ihre Genehmigung durch die zuständigen Behörden und haben durch die Verzögerung zusammen bereits Mehrkosten von über 200 Millionen Euro. Folglich muss wohl auch der prognostizierte Quartalsgewinn deutlich nach unten korrigiert werden.
Ein weiteres Problem stellt die fehlende Standardisierung dar. Siemens muss bei seinen Offshore-Projekten 1,6 Milliarden Euro vorleisten, da die Zulassungen in Deutschland dadurch extrem viel Zeit in Anspruch nimmt.
Aus diesen Gründen geht Löscher davon aus, dass sich Umsatzzahlen und Gewinn in der Windenergiebranche normalisieren werden. Während anfangs in der Branche noch Gewinnmargen und Wachstum im zweistelligen Bereich zu erzielen waren, muss man sich nun mit einstelligen Werten zufrieden geben.
Neben dem Problem der bürokratischen Regulierungen muss man sich im Bereich der Windkraft zudem auch heftigen Preisschlachten stellen.
Mit dem Ausstieg aus der Kernkraft ebnet die Bundesregierung den Weg für die Energiewende in Deutschland. Die Nutzung der Windenergie wird zu den tragenden Säulen des neuen Energiekonzeptes.

Windenergie - News
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