string(2) "59" string(2) "59" Neues Verfahren verbessert Auswahl möglicher Windkraft-Standorte

Neues Risikobeurteilungsverfahren des TÜV Nord

Seit dem im letzten Jahr von der deutschen Bundesregierung beschlossenen Atomausstieg, wird in Deutschland fieberhaft an der Energiegewinnung durch regenerative Energiequellen gearbeitet. Dabei stellen Windenergie-Anlagen eine wichtige Komponente dar. Allerdings müssen sich Standorte für solche Anlagen zum einen durch entsprechende Windaufkommen lohnen und zum anderen die Risikofaktoren für die Sicherheit von Mensch und Umwelt passen. Der TÜV Nord hat hierfür ein neues Risikobewertungsverfahren entwickelt, das eine individuellere Bewertung ermöglicht.

Verena Schneider vom TÜV Nord, Expertin für Wind-Standortgutachten, fasst die Kerninhalte des neuen Verfahrens folgendermaßen zusammen: „Kern unseres neuen Verfahrens ist es, realistische Parameter für Einflussgrößen wie die Luftdichte oder die Windstärke auf Nabenhöhe für den jeweiligen Standort zu berechnen, statt einfach Standardwerte zu verwenden. So passen wir konservative Annahmen individuell an und erhalten belastbarere Aussagen mit denen neue Standorte entwickelt werden können ohne Kompromisse für die Sicherheit.“

Da mit steigender Dichte der Windenergie-Anlagen in Deutschland auch die Nähe zu Straßen, Gebäuden und Industrieanlagen immer weiter zunehmen wird, hofft man mit diesem Verfahren Risiken wie Rotorblattabbrüche, Turmversagen und Eisabwurf besser zu beurteilen und dadurch die Windenergie noch weiter ausbauen zu können.

Auf der Kopenhagener Windmesse EWEA 2012 stellt der TÜV Nord dieses neue Beurteilungsverfahren vor. Der Stand der TÜV NORD Gruppe auf der EWEA 2012 befindet sich in Halle C1-4, Stand C1-B14. Dort werden auch weitere Dienstleistungen des TÜV Nord zu den Prüfverfahren und Standortgutachten, Zertifizierungs- und Servicedienstleistungen präsentiert.
Mit weit über 10.000 Mitarbeitern ist die TÜV NORD Gruppe in über 70 Ländern aktiv und einer der größten Dienstleister in technischen Bereichen.

News vom: 10.04.2012

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