Neues Leben am Hafen durch Windkraft

An den Hafenstädten der Nord- und Ostsee herrschen Euphorie und Aufbruchstimmung, denn es weht ein neuer Wind im Norden! Die norddeutschen Hafenstädte haben wirtschaftlich schwere Zeiten durchgemacht. Lebte man früher noch vom Handel und zahlreichen Reedereien, so haben sich nun die Lebensgrundlagen für diese Städte stark geändert.

Die Hafenstädte besinnen sich allmählich wieder ihrer einstigen Größe. Die Offshorewindparks sind zwar noch in Planung, doch die ersten Windräder drehen sich schon - und zwar auf hoher See! Der Mensch erfindet immer bessere Techniken und zieht dabei seinen Nutzen aus dem wogendem Element Wasser, den Gezeiten und auch aus dem Sturm. Früher verdankten die norddeutschen Hafenstädte ihre Blütezeit dem Handel.

Schiffe importierten und exportierten Waren in und aus allen Ländern der Welt. Brachte man früher den als Landratten bezeichneten Hinterländlern vom Hafen aus noch exotische Früchte, edle Hölzer oder Gewürze aus dem Orient - so ist es nun die Energie von der hohen See, welche über die Häfen und viele Stromtrassen den Bedarf an Strom im Hinterland deckt.

Viele Hafenstädte blicken positiv in die Zukunft. Durch Windenergie könnten in naher Zukunft über 16.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Bremerhaven hat beispielsweise mit einem enormen Bevölkerungsrückgang zu kämpfen, viele Einwohner sind aufgrund der schlechten Wirtschaftslage bereits weggezogen. Städte wie Bremerhaven erwachen nun endlich aus ihrem Dornröschenschlaf und freuen sich über eine Renessaince und eine wirtschaftlich neue, bessere Zeit.

News vom: 04.01.2012

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