string(2) "45" string(2) "45" Kleine Windkraftanlagen - Windkraftanlagen auch in Klein haben viel Windenerginergie Potential

Ökologische Stromquelle für den Garten- Lohnen sich Kleinstwindanlagen wirklich?

In den letzten Jahren hat ihre Anzahl deutlich zugenommen: Immer häufiger sieht man Häuser, auf denen Solaranlagen in der Sonne glänzen, welche dem Hausbesitzer helfen sollen, die enorm gestiegenen Strompreise zu kompensieren.
Auch große Energiekonzerne setzten immer mehr auf das Potenzial erneuerbarer Energien, hauptsächlich gewonnen aus Windenergie und erzeugt in riesigen Windkraftanlagen überall in ganz Deutschland. Rund 20.000 dieser gigantischen Anlagen existieren bereits, die einzelnen Windräder sind im Durchschnitt 100 Meter hoch, die Rotorblätter etwas 60 Meter breit.
Doch auch der Markt für private Windanlagen, sogenannte Klein- oder Kleinstwindanlagen, hat in den letzten Jahren deutlich zugelegt, in den USA und Großbritannien sind diese bereits weit verbreitet.

Wie funktionieren Windkraftanlagen für den eigenen Garten?
Kleinstwindanlagen funktionieren im Grunde genau wie ihre großen Vorgängermodelle. Sie nutzen den Wind, der einen Rotor antreibt und dadurch die Energieproduktion in Gang setzt. Ihr Aussehen unterscheidet sich allerdings etwas, häufig haben kleine Anlagen kein sich drehendes Rad, sondern eine eher fächerförmige Konstruktion.

Welche Leistung erzielen Kleinwindanlagen?
Erhältlich sind Kleinwindanlagen in drei verschiedenen Ausführungen. Mikrowindanlagen erzeugen fünf Kilowatt Energie, was 5000 Watt entspricht. Minigeräte kommen auf 30.000 Watt und Mittelgroße Windanlagen auf stolze 100.000 Watt Energieleistung. Um diese Werte besser einordnen zu können sollte man sich vor Augen halten, dass eine moderne Kaffemaschine bereits einen Energieverbrauch von bis zu 500 Watt hat.

Mit welchen Kosten muss der Interessent rechnen?
Den Markt für Kleinwindanlagen bezeichnen Experten als noch recht unübersichtlich. Zurzeit kosten die Anlagen zwischen 2000 und 10.000 Euro pro Kilowatt Leistung. Eine Mikroanlage ist dementsprechend für einen Preis ab 10.000 Euro zu haben. Es kommen jedoch noch zusätzliche Kosten auf den Betreiber der Anlage zu, da mehrere Gutachten des Bauamtes nötig sind, bevor der Bau einer Kleinwindanlage genehmigt wird.

Welche Nutzungsmöglichkeiten gib es?
Grundsätzlich kann man eine Kleinwindanlage nutzen, um für seinen Privathaushalt oder beispielsweise für einen landwirtschaftlichen Betrieb ökologisch unbedenklichen Strom zu gewinnen, ohne länger von externen Energiekonzernen abhängig zu sein. Eine weitere Möglichkeit ist, Strom für das Gesamtstromnetzt mitzuproduzieren und dadurch einen Gewinn zu erzielen. In diesem Fall muss jedoch ein sogenannter Wechselrichter angeschafft werden, welcher die erzeugte Energie in netzkompatiblen Strom umwandelt.

Wann lohnt sich eine Kleinwindanlage?
Bevor eine Kleinwindanlage angeschafft wird, empfehlen Experten genaue Analysen bezüglich Kosten und Nutzen einer solchen Anlage. Ertragreich sind diese außerdem nur ab sieben Metern Wind pro Sekunde. Von einer Windanlage in dicht besiedelten Gebieten ist daher abzuraten. Ein weiteres Problem: Groß- und Kleinwindanlagen werden mit den gleichen Summen subventioniert, in den meisten Fällen profitieren davon aber nur Großanbieter mit vielen leistungsfähigen Anlagen und einer hohen Produktionsrate.
Kleineren Anlagen, die ausschließlich für den Eigenbedarf produzieren, bescheinigen Experten allerdings viel Potenzial. In einigen Jahren könnten sie sich genauso etabliert haben wie Solarzellen auf den Dächern.

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