string(2) "59" string(2) "59" Atomausstieg: Industrieverband verbreitet Panik

Industrieverband verbreitet Panik

Dramatisch klingen die Warnungen des Verbandes energieintensiver Unternehmen. Der Verband warnt eindringlich vor den Folgen des geplanten Atomausstiegs für das jahr 2022 und prognostiziert den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit von in Deutschland ansässigen Konzernen aufgrund von Stromschwankungen und Stromausfällen im Millisekundenbereich.

Der Verband beklagt schon jetzt ein Zunahme von Stromausfällen im Millisekundenbereich und begründet dies in  der Abschaltung der Acht AKW´s im März diesen Jahres. "Was bei Haushalten nicht auffällt", heißt es in der Erklärung, "weil Kühlschränke oder Waschmaschinen dies aushalten -, bedeutet für hochkomplexe Fertigungsprozesse im Industrieland Deutschland teure Ausfälle. Weitere Folge für die Unternehmen: Kosten steigen und Liefertermine werden schlechter kalkulierbar; für einen Exportmeister keine akzeptable Entwicklung.", so entnommen einer Pressemitteilung des VIK.

Dies bestätig natürlich genau die vor dem Abschalten der AKW´s laut gewordenen Unkenrufen der AKW-Betreiber: Instabilität des Netzes und die Gefahr eines Blackouts. Sieht man genau hin ist die Lage längst nicht so dramatish wie vom VIK dargestellt. Die sogenannten Kurzunterbrechungne (KU) beeinträchtigen die Stromversorgung nur geringfügig und die Auswirkungen sind kaum spürbar. Es kommt lediglich zu einem Spannungsabfall.

Dazu ist die Behauptung einer Zunahme von Ausfällen statistisch nicht belgt und Gründe für die Zunahme der Millisekunden-Ausfälle können durchaus auch woanders liegen. Denn schon in den Jahren vor der Abschaltung der AKW´s beklagten Mitglieder des VIK eine Zunahme von Störungen - damals wurde dies jedoch mit dem steigenden Kostendruck auf die Energieerzeuger begründet.

News vom: 19.10.2011

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